„Metropolregionen nach Covid: Chancen gestalten“

Auf einer gemeinsamen Fachkonferenz diskutieren die deutschen Metropolregionen mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), wie Metropolregionen die Transformation durch die Corona-Pandemie erleben, welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen, und welche Lösungsansätze entwickelt werden können.

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf alle Bereiche von Gesellschaft und Wirtschaft aus. Noch sind die längerfristigen Veränderungen kaum abzusehen, aber es zeichnen sich Trends ab, die die Pandemie überdauern könnten. Vielfach beschleunigt die Pandemie bereits begonnene Veränderungsprozesse.

Während der digitalen Fachkonferenz steht dabei die Lebenswirklichkeit der Menschen im Vordergrund. Rund 220 Fachleute aus Politik, Planung und Wissenschaft diskutieren gute Lösungen für eine Zusammenarbeit in den Regionen und darüber hinaus.

Folgende Themen stehen im Fokus:

  • Lebens- und Arbeitswelt: Einzelhandel, Innenstädte und Arbeitsplätze im Wandel
  • Innovation: Chance Entwicklung und Herstellung von Medikamenten sowie H2-Innovationscluster
  • Mobilität: Trotz Corona den ÖPNV voran bringen
  • Kongresse: Begegnungen sicherstellen
  • Tourismus und Freizeit: Auswirkungen und Chancen für Freizeitverhalten, Tourismus und Tagungsstandorte

Dr. Markus Eltges, Leiter des BBSR dazu: „Die Pandemie hat gezeigt, dass das Unmögliche doch möglich ist. Daher müssen in Zukunft alle relevanten Akteure auf allen föderalen Ebenen besser auf den unmöglichen Fall vorbereitet sein. Die Starkregenereignisse am 14. Juli 2021 im Rheinland haben dies leider sehr deutlich gemacht. Bezogen auf die Pandemie scheint einiges auf dem Weg zur alten Normalität zu sein. Wir brauchen aber einen gesellschaftlichen Diskurs, welche guten Erfahrungen wir aus der Pandemie in eine neue Normalität überführen wollen. Dazu gehören klare Regelungen zum Homeoffice, aber auch Planungen und Projekte, die den Menschen in den Städten wohnortnahe grüne Erholungsflächen zur Verfügung stellen. Zu diesen Projekten zählen insbesondere auch Maßnahmen, die unsere Innenstädte als lebendige Orte erhalten. Bei allem muss es darum gehen, auch den Beiträgen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung ein großes Gewicht beizumessen.“

Erwin Schwärzer, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung, Wohnen im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: „Der Bund ist den Kommunen ein starker Partner – gerade in Zeiten mit schwierigen Herausforderungen. Das BMI unterstützt die nachhaltige Entwicklung und die Transformation der Städte und Gemeinden mit starken und erfolgreichen Instrumenten. Die Städtebauförderung – ein echtes Zukunftsinvestitionsprogramm – ist hier als erstes zu nennen. Auf die aktuelle Situation angepasste neue Programme kommen hinzu, wie das neue Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, mit dem bundesweit innovative Konzepte zur Stärkung der Resilienz und Krisenbewältigung in Städten und Gemeinden gefördert werden sollen. Für angemessenen und bezahlbaren Wohnraum engagiert sich der Bund im Rahmen der Wohnraumoffensive. Von allen diesen Maßnahmen profitieren auch die Metropolregionen.“

Jakob Richter, Sprecher des Initiativkreises der Europäischen Metropolregionen in Deutschland: „Wir alle sind noch unsicher, wie sich die Corona-Pandemie auf die zukünftige Entwicklung der Metropolregionen auswirken wird. Die rege Teilnahme zeigt, wie stark das Bedürfnis ist, sich darüber auszutauschen. Mit der heutigen Konferenz haben wir in den zentralen Themen mehr Klarheit bekommen und können uns so vor Ort besser auf die konkreten Probleme einstellen.“

Präsentationen zum Download:

 

Die Faire Metropolregion Nürnberg lädt in Kooperation mit der Fairen Metropole Ruhr und Rhein.Main.Fair herzlich zu einem Vernetzungstreffen der (Fairen) Regionen aus ganz Deutschland ein.

Dieses findet am 24. September 2021 von 09:00 – 13:00 Uhr als digitale Veranstaltung statt.

Im Zentrum des Vernetzungstreffens steht der Austausch über Ansätze, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen eines regionalen Engagements. Das Programm der Veranstaltung gibt es hier digital.
Eine Anmeldung ist bis zum 8. September möglich.

Die Frühjahrstagung des IKM fand in diesem Jahr coronabedingt leider erneut digital statt.

Auf der Tagesordnung standen u.a.:

  • Raumordnungsbericht 2021: räumliche Auswirkungen der Corona-Pandemie (Bericht vom BBSR)
  • Aktivitäten des AK Europa
  • Regionales Monitoring

Die nächste Sitzung findet im Herbst 2021 in der Metropolregion Rheinland statt.

Die Mitglieder des IKM trafen sich am 1. und 2. Oktober 2020 in Essen. Auf der Tagesordnung standen die Themen Innovation und Europa.

Nach einer Begrüßung durch Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und einem Vortrag zum 100-jährigen Jubiläum des Regionalverbands Ruhr wurden folgende Innovationsprojekte aus den Mitgliedsregionen vorgestellt:

Außerdem wurden Aktivitäten im Bereich Europa beschlossen.

Das Rahmenprogramm bildete ein Besuch im Ruhrmuseum auf der Zeche Zollverein in der Sonderausstellung „100 Jahre Ruhrgebiet“.

Deutsche Metropolregionen treffen sich in Einbeck

Die Herbsttagung fand am 24. und 25. Oktober 2019 auf Einladung der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg in Einbeck statt. Schwerpunkt war das Thema „Europa“, hier will der IKM sich aktiv in die anstehenden Fortschreibungen der Leipzig Charta und der Territorialen Agenda einbringen.
Die Metropolregionen wurden empfangen von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Lothar Meyer-Mertel (Geschäftsführer PS.Speicher), die über die besonderen Herausforderungen an die kommunale Politik im ländlichen Raum sowie über Betrieb und Vermarktung touristischer Leuchtturmprojekte wie den PS.Speicher abseits großer Metropolen sprachen.
Zum Rahmenprogramm gehörte eine Testfahrt auf dem elektrischen Lastenfahrrad von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Deutsche Metropolregionen präsentieren Lösungsansätze in Berlin

Auf einer gemeinsamen Fachkonferenz am 4. Juni 2019 in Berlin präsentierten der Initiativkreis der Europäischen Metropolregionen in Deutschland und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Perspektiven zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland. Vorgestellt wurden Projekte aus den Metropolregionen zu Themen wie gesellschaftliche Teilhabe, Chancen in einer digitalen Welt, Mobilität in ländlichen Räumen und Vernetzung im Gesundheitswesen.

In den deutschen Metropolregionen wird Kooperation von städtischen und ländlichen Räumen gelebt. Sie binden unterschiedlichste Partner in Land und Stadt auf Augenhöhe ein. Regional vor Ort und auch gemeinsam zeigen sie Verantwortung für das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in Land und Stadt. Mit zahlreichen Partnern wird an Lösungen zu vielfältigen Herausforderungen gearbeitet: sei es im Bereich der Mobilität, der Siedlungs- oder Gewerbeflächenentwicklung, des Regionalmarketings oder der Naherholung. Metropolregionen gestalten in Projekten die Partnerschaft von Land und Stadt und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Region und ganz Deutschlands.

Im Rahmen der ganztägigen Fachkonferenz wurden dazu mit rund 130 Fachleuten aus Politik, Planung und Wissenschaft Lösungsansätze präsentiert und diskutiert. In seiner Eröffnungsrede sagte Dr. Markus Eltges, Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): „Gleichwertige Lebensverhältnisse gehen alle an. Sie zu fördern, ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Insbesondere die Regionen müssen ihre Potenziale erkennen, heben und da wo es notwendig ist, auch regional zusammenarbeiten.“

Staatssekretär Dr. Markus Kerber, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat stellte heraus: „Ziel unserer Heimatpolitik ist es, die Lebensbedingungen für jeden einzelnen und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft insgesamt zu verbessern. Dazu gehört, die Lebensverhältnisse in unserem Land anzugleichen. Es geht darum, stark wachsenden Ballungsräumen und Metropolen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen zu helfen und strukturschwachen Regionen Entwicklungschancen zu geben. Stadt-Land-Kooperationen sind ein wichtiges Instrument zur Erreichung dieses Ziels. Die Metropolregionen als eingespielte Netzwerke sind wichtige Akteure und Multiplikatoren für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in den Regionen Deutschlands.“

Jakob Richter aus Hamburg, Sprecher des Initiativkreises der Europäischen Metropolregionen in Deutschland (IKM) ging intensiv auf die Positionierung der deutschen Metropolregionen zu der Thematik ein und stellte zahlreiche Beiträge der deutschen Metropolregionen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse vor. Dazu gehören unter anderem:

– Gemeinsame Landesentwicklungsplanungen
– Digitalisierung als Chance für gesellschaftliche Teilhabe
– Mobilitätskonzepte und ÖPNV-Förderungen im städtischen und ländlichen Raum
– Chancen der Elektromobilität für Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung in Land und Stadt
– Gestaltung des Strukturwandels
– Wachstum und Baukultur mit Qualität sowie Berechnung von Bedarfen für Siedlungsflächen
– Digitalisierungskompetenzen sozial benachteiligter Jugendlicher
– Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen
– Intelligente Marktplätze zur Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen

Eine gemeinsame Veranstaltung am 9.9.2020 der Regionen Frankfurt, Rhein-Neckar und Stuttgart geht der Frage nach, was nach der Verabschiedung der Leipzig-Charta und Territorialen Agenda der Europäischen Union folgt und welche Rolle Metropolregionen spielen?

Deutsche Metropolregionen präsentieren Lösungsansätze in Berlin

Auf einer gemeinsamen Fachkonferenz am 4. Juni 2019 in Berlin präsentierten der Initiativkreis der Europäischen Metropolregionen in Deutschland und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Perspektiven zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland. Vorgestellt wurden Projekte aus den Metropolregionen zu Themen wie gesellschaftliche Teilhabe, Chancen in einer digitalen Welt, Mobilität in ländlichen Räumen und Vernetzung im Gesundheitswesen.

In den deutschen Metropolregionen wird Kooperation von städtischen und ländlichen Räumen gelebt. Sie binden unterschiedlichste Partner in Land und Stadt auf Augenhöhe ein. Regional vor Ort und auch gemeinsam zeigen sie Verantwortung für das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in Land und Stadt. Mit zahlreichen Partnern wird an Lösungen zu vielfältigen Herausforderungen gearbeitet: sei es im Bereich der Mobilität, der Siedlungs- oder Gewerbeflächenentwicklung, des Regionalmarketings oder der Naherholung. Metropolregionen gestalten in Projekten die Partnerschaft von Land und Stadt und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Region und ganz Deutschlands.

Im Rahmen der ganztägigen Fachkonferenz wurden dazu mit rund 130 Fachleuten aus Politik, Planung und Wissenschaft Lösungsansätze präsentiert und diskutiert. In seiner Eröffnungsrede sagte Dr. Markus Eltges, Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): „Gleichwertige Lebensverhältnisse gehen alle an. Sie zu fördern, ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Insbesondere die Regionen müssen ihre Potenziale erkennen, heben und da wo es notwendig ist, auch regional zusammenarbeiten.“

Staatssekretär Dr. Markus Kerber, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat stellte heraus: „Ziel unserer Heimatpolitik ist es, die Lebensbedingungen für jeden einzelnen und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft insgesamt zu verbessern. Dazu gehört, die Lebensverhältnisse in unserem Land anzugleichen. Es geht darum, stark wachsenden Ballungsräumen und Metropolen bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen zu helfen und strukturschwachen Regionen Entwicklungschancen zu geben. Stadt-Land-Kooperationen sind ein wichtiges Instrument zur Erreichung dieses Ziels. Die Metropolregionen als eingespielte Netzwerke sind wichtige Akteure und Multiplikatoren für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in den Regionen Deutschlands.“

Jakob Richter aus Hamburg, Sprecher des Initiativkreises der Europäischen Metropolregionen in Deutschland (IKM) ging intensiv auf die Positionierung der deutschen Metropolregionen zu der Thematik ein und stellte zahlreiche Beiträge der deutschen Metropolregionen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse vor. Dazu gehören unter anderem:

– Gemeinsame Landesentwicklungsplanungen
– Digitalisierung als Chance für gesellschaftliche Teilhabe
– Mobilitätskonzepte und ÖPNV-Förderungen im städtischen und ländlichen Raum
– Chancen der Elektromobilität für Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung in Land und Stadt
– Gestaltung des Strukturwandels
– Wachstum und Baukultur mit Qualität sowie Berechnung von Bedarfen für Siedlungsflächen
– Digitalisierungskompetenzen sozial benachteiligter Jugendlicher
– Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen
– Intelligente Marktplätze zur Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen

Deutsche Metropolregionen treffen sich in Einbeck

Oktober 24, 2019

Die Herbsttagung fand am 24. und 25. Oktober 2019 auf Einladung der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg in Einbeck statt. Schwerpunkt war das Thema „Europa“, hier will der IKM sich aktiv in die anstehenden Fortschreibungen der Leipzig Charta und der Territorialen Agenda einbringen.
Die Metropolregionen wurden empfangen von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Lothar Meyer-Mertel (Geschäftsführer PS.Speicher), die über die besonderen Herausforderungen an die kommunale Politik im ländlichen Raum sowie über Betrieb und Vermarktung touristischer Leuchtturmprojekte wie den PS.Speicher abseits großer Metropolen sprachen.
Zum Rahmenprogramm gehörte eine Testfahrt auf dem elektrischen Lastenfahrrad von Volkswagen Nutzfahrzeuge.